AG Wohnen
Bezahlbar, ökologisch und sozial verträglich: Wir wollen ein Winterthur, in dem alle ein Zuhause finden. Mit dem SP-Positionspapier «Wohnen in Winterthur» fordern wir einen Paradigmenwechsel in der Wohnpolitik.
Immer mehr Winterthurer:innen finden keine Wohnung, können sich die steigenden Mieten nicht mehr leisten oder zahlen nach einem Umzug viel zu viel. Um das zu ändern, muss Wohnen in unserer Stadt zur öffentlichen Aufgabe werden. Das fordern wir im Positionspapier «Wohnen in Winterthur» (verlinken). In unserem Positionspapier zeigen wir lokale Hebel auf und stellen über 20 konkrete Forderungen. Das Papier legt die Basis für politische Vorstösse in der kommenden Legislatur und wurde am 4. November 2025 von der Mitgliederversammlung der SP Winti verabschiedet.
Wohnungsnot
Wie dringlich das Thema ist, zeigt der Blick auf den Wohnungsmarkt. Für eine einzige bezahlbare Wohnung interessieren sich in Winterthur aktuell bis zu 700 Haushalte. Darunter die Familie von nebenan mit Kindern im Schulalter und unsere Grosstante, die auf eine altersgerechte Wohnung angewiesen ist. Das muss sich ändern. Wir wollen eine Stadt, in der Winterthurer:innen in ihren Quartieren Wurzeln schlagen und Quartiere, die für jede Lebensphase und verschiedene Bedürfnisse und Möglichkeiten ein passendes Daheim bereithalten.
Aktive Bodenpolitik
Es braucht mehr Boden im Besitz der Stadt, Förderung des gemeinnützigen Wohnbaus und Schutz vor Verdrängung. Und genügend Ressourcen, damit die Stadt wichtige Aufgaben in den Themen Raumplanung, aktive Bodenpolitik, Wohnsicherheit oder Quartierleben erfüllen und den Winterthurer:innen eine verlässliche Partnerin sein kann. Nur so können wir das künftige Zusammenleben in unserer Stadt mitgestalten – und nicht von den Publikumsplätzen aus zuschauen, wie andere entscheiden, wer wo, wie und zu welchem Preis in unserer Stadt wohnen darf.