SP fordert Balance bei der Sanierung der Pensionskasse

SP Winterthur

Die SP fordert für die Behandlung der komplexen Vorlage einen konstruktiven Prozess. Sie wird sich im Behandlungsprozess für eine ausgewogene Balance einsetzen zwischen den finanziellen Herausforderungen und der Notwendigkeit, als verlässliche und attraktive Arbeitgeberin weiterhin gutes und engagiertes Personal gewinnen und halten zu können.

Die städtische Pensionskasse muss in einem weiteren Schritt saniert werden. Durch die anhaltenden Negativzinsen und der gestiegenen Lebenserwartung steht auch unsere Pensionskasse vor grossen Herausforderungen. „Für die SP ist klar, dass die Stadt ihren Verpflichtungen nachkommen muss, gefordert ist nun aber eine Lösung mit Augenmass und Weitsicht,“ stellt Roland Kappeler die Grundhaltung der SP für die Behandlung der umfangreichen Vorlage klar.

Mit der erforderlichen Einlage von 144 Mio wird die Sanierung enorme Auswirkungen auf den Finanzhaushalt der Stadt Winterthur haben. In der nun vorliegenden Weisung müssen die Angestellten der Stadt einen hohen Beitrag an der Sanierung leisten. Die Möglichkeit von Renteneinbussen von bis zu 13 Prozent sind in der Schweiz bisher einmalig für eine öffentlich-rechtliche Vorsorgekasse. Der Gesamtstadtrat ist deshalb gefordert, für die geplanten Massnahmen eine möglichst ausgewogene Balance zwischen der Beteiligung der Arbeitsgeberin und der Arbeitnehmenden zu finden. „Wir schaden der Stadt nachhaltig, wenn wir – wie es die bürgerlichen Parteien bereits mehrfach gefordert haben – die Last zu einseitig auf unsere Angestellten abschieben. Wir haben bereits jetzt schon zahlreiche Abgänge und Ausfälle zu verkraften,“ stellt Maria Sorgo fest und ergänzt: „Dem Gesamtstadtrat muss es gelingen, Winterthur als faire, verlässliche und attraktive Arbeitgeberin zu positionieren, ansonsten werden wir in Zukunft noch mehr Mühe haben, geeignetes Personal zu finden, respektive zu halten.“

Die SP erwartet daher, dass es unter der Leitung des Stadtpräsidenten diesmal wirklich gelingt, auch die bürgerlichen Parteien für eine ausgewogene Lösung zu gewinnen. „Es braucht einen klaren Plan und Überzeugungskraft, damit eine tragfähige Lösung entsteht, welche die nötige Sanierung und die Anforderungen einer attraktiven Arbeitgeberin verbinden kann“, äussert Fraktionspräsident Silvio Stierli seine Erwartungen. In diesem Sinne wird sich die SP differenziert mit der Weisung auseinandersetzen. In der Detailberatung will sich die SP konstruktiv im Sinne der Stadt und ihrer Angestellten einbringen.

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