Winterthur verliert weitere 50 Arbeitsplätze

SP Winterthur

Medienmitteilung der SP Winterthur zum Stellenabbau bei Burckhardt Compression

Erneut gehen in Winterthur Industriearbeitsplätze verloren. Burckhardt Compression streicht 50 Stellen und führt Kurzarbeit ein - und das trotz Rekordumsatz im letzten Jahr. Die SP nimmt CEO Marcel Pawlicek beim Wort, dass «dies kein Abbau auf Raten» ist.

Noch 2015 vermeldet Burckhardt Compression einen Rekordumsatz – jetzt müssen 100 Stellen, davon 50 in Winterthur gestrichen, werden. Die SP bedauert diesen Verlust von Industriearbeitsplätzen in Winterthur sehr. «Wir werden kritisch verfolgen, dass nicht auf Kosten der Entlassenen oder auf Kurzarbeit gesetzten Arbeitsnehmenden Gewinn gemacht wird. Hier steht die Unternehmensleitung in der Verantwortung.» kommentiert Mattea Meyer, Co-Präsidentin SP Winterthur. Die SP nimmt die Firmenleitung beim Wort, dass dies nicht der Anfang eines stärkeren Abbaus sei und die Geschäfte ins Ausland verlagert werden.

Die von der Massenentlassung betroffenen Mitarbeiter/innen sollen möglichst gut unterstützt werden auf der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz. Allenfalls können Kündigungen durch vorzeitige Pensionierungen oder Newplacement verhindert werden. Maria Sorgo, Gemeinderätin SP führt aus: «Wir nehmen Burckhardt beim Wort, dass das Unternehmen mit den Sozialpartnern einen Sozialplan ausarbeitet, und erwarten, dass dabei faire und gute Leistungen für die Betroffenen ausgehandelt werden. Die Rekordgewinne im 2016 konnten nur dank den Angestellten erreicht werden. Sie haben es verdient, dass auch ihre Zukunft gesichert wird.»

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