Sicherheit für das Theater Winterthur

SP Winterthur

Die SP Winterthur nimmt den Entscheid des Stadtrates, das Projekt TheaterPlus nicht weiter zu verfolgen, mit grosser Freude zur Kenntnis. Das Projekt war von Beginn weg unrealistisch und hätte den Theaterbetrieb in der heutigen Form gefährdet. Der Entscheid, das Projekt zu begraben, bietet Sicherheit fürs Theater Winterthur. Die nun frei werdenden Ressourcen kann das Theater wieder in seine eigentliche Aufgabe stecken, nämlich Kultur zu betreiben.


Die SP hat sich seit Bekanntwerden der Projektpläne «TheaterPlus» für den Erhalt des Theaters Winterthur im jetzigen Haus stark gemacht. Dank diverser Vorstösse der SP Fraktion kamen wichtige Informationen auf den Tisch. Der Stadtrat ging von einem Sanierungsbedarf von bis zu 40 Mio. Franken für das Theatergebäude aus. Die Abklärungen aufgrund einer Interpellation ergaben jedoch, dass dieser Bedarf nicht einmal halb so gross ist. «Mit diesen Fakten war klar, dass sich die Stadt den Erhalt unseres Theaters auch leisten kann» stellt SP-Gemeinderätin Christa Meier fest und ergänzt, «die zahlreichen Reaktionen aus der Bevölkerung haben gezeigt, dass die Winterthurerinnen und Winterthurer ihr Theater lieben und kein Verständnis für einen Abriss und eine Umlagerung in ein privat geführtes Kongress- und Hotelzentrum gehabt hätten.»


Die SP nimmt befriedigt zu Kenntnis, dass sich ihre Hartnäckigkeit gelohnt hat. «Winterthur will sein Theater behalten und nicht durch ein risikoreiches privates Investitionsprojekt ersetzen. Das Ansinnen der Standortförderung, ihre wirtschaftlichen Interessen über diejenigen der Bevölkerung zu stellen, konnte erfolgreich abgewendet werden», meint Christoph Baumann, Co-Präsident der SP Winterthur. Statt eines überdimensionierten Klotzes kann das Gebäude von Frank Krayenbühl als architektonischer Leuchtturm erhalten bleiben. «Wir erwarten vom Stadtrat nun, dass er die nötigen Sanierungsschritte aufgleist und dem Theater Winterthur in seinem einzigartigen Haus eine gesicherte Zukunft bietet.»

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