Förderung der Gleichstellung in der Stadtverwaltung

SP Winterthur

Die SP Winterthur begrüsst den Entscheid des Stadtrates die Fachstelle für Chancengleichheit und Gleichstellung als Fachstelle Diversity-Management weiterzuführen. Damit entspricht der Stadtrat den Forderungen der parlamentarischen Mehrheit, der Förderung der Gleichstellung innerhalb der Stadtverwaltung weiterhin das nötige Gewicht zu geben.

Mit dem Entscheid vor einem Jahr, die Fachstelle Chancengleichheit und Gleichstellung aufzulösen und die Mittel in andere Produktegruppen des Personalamtes zu überführen, löste der Stadtrat grosses Unverständnis aus. 1989 ist die Fachstelle für Frauenfragen dank einer Motion der SP geschaffen worden. Auch heute ist es noch ein weiter Weg hin zur gelebten Gleichstellung der Geschlechter. Statt auf veraltete Rollenbilder zu setzen, soll die Stadt Gleichstellung fördern, indem sie moderne Arbeitsbedingungen wie Lohngleichheit, Teilzeitarbeit oder externe Kinderbetreuung schafft.


Die SP begrüsst den heute publizierten Entscheid des Stadtrates daher umso mehr, die Fachstelle als Fachstelle Diversity-Management weiterzuführen und durch die Verankerung in der Organisationsverordnung der Stadtverwaltung zusätzlich zu legitimieren. „Die Fachstelle wurde von einer fortschrittlichen Mehrheit im Parlament immer unterstützt, trotz jährlicher Angriffe von konservativer Seite. Wir sehen den Stadtrat und das Parlament nun in der Pflicht, dass die Fachstelle mit der gestärkten rechtlichen Absicherung ihre Arbeit noch zielgerichteter und mit den nötigen Kompetenzen ausführen kann“, meint Maria Sorgo, SP-Gemeinderätin und Miteinreicherin der Motion zum Erhalt der Fachstelle.


Für eine effektive Förderung von Vielfalt und der Gleichstellung aller Mitarbeitenden braucht es weiterhin Fachpersonen, welche sich gezielt und mit den geeigneten Mitteln dafür einsetzen. „Gerade die eben publizierte Lohnstudie des Kantons Zürich, zeigt, dass weiterhin nicht erklärbare Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männer bestehen und insbesondere Mütter noch stärker vor Diskriminierung im Lohn geschützt werden müssen“ äussert sich die SP-Gemeinderätin Gabi Stritt. Die SP Winterthur wird sich auch in Zukunft dafür einsetzen, dass die Fachleute der Fachstelle Diversity-Management ihre Arbeit ungehindert ausführen können und dafür die nötigen Kompetenzen erhalten. Mit dem heutigen Entscheid hat sich der Stadtrat zur Förderung einer breiten Vielfalt in der Stadtverwaltung verpflichtet. Die SP erwartet, dass die jährlich wiederkehrenden Debatten um Sinn und Zweck dieser Arbeit mit dem
heutigen Entscheid der Vergangenheit angehören.

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