Wichtigste Forderungen vom Bund übernommen

Medienmitteilung SP Bezirk Winterthur

Agglomerationsprogramm des Bundes: Wichtigste Forderungen aus dem Winterthurer Gesamtverkehrskonzept werden vom Bund übernommen.

Die SP Winterthur ist erfreut, dass der Bund im Bericht für die Vernehmlassung zum „Bundesbeschluss über die Freigabe der Mittel ab 2015 für das Programm Agglomerationsverkehr“ die wichtigsten Punkte aus dem Winterthurer Agglomerationsprogramm übernommen und mit der Gewichtung A bewertet hat. Dies bedeutet, dass eine Unterstützung von Seiten des Bundes mit 40% der Kosten gesichert würde.

Mit grosser Freude nimmt die SP zur Kenntnis, dass der Bund auch für die Erweiterung der Veloparkierung beim Hauptbahnhof eine finanzielle Unterstützung in Aussicht gestellt hat. Mit der kürzlich von der SP lancierte Volksinitiative "Endlich genügend Veloparkplätze am Hauptbahnhof" soll nun sichergestellt werden, dass die Stadt ihren Beitrag dazu leistet.

Als weitere LV-Massnahme mit Priorität A fehlen jedoch noch die Velo- und Fussverkehrsmassnahmen Masterplan Bahnhof Winterthur. Die fehlende Möglichkeit für Radfahrende der Querung des Bahnhofs Winterthur ist eine empfindliche Schwachstelle in der städtischen und kantonalen Veloroute. Dieses fehlende Verbindungsstück trennt die Stadt velotechnisch in zwei Teile und verunmöglicht eine sichere und der Velostadt Winterthur angemessene Querung der Bahngleise.

Die Würdigung der meisten unserer wichtigen Anliegen zeigt, dass die Stadt Winterthur mit der gründlichen Vor- und Aufbereitung des städtischen Gesamtverkehrskonzepts wichtige Vorarbeiten geleistet und der Bund dadurch erkannt hat, dass jetzt vor allem Projekte im Bereich ÖV und Langsamverkehr wichtig für die umwelt- und menschenfreundliche Verkehrsgestaltung in Winterthur sind.

Die Aufwertung der Bahnhöfe Grüze, Oberwinterthur und Hegi können und müssen nun priorisiert vorangetrieben werden. Das A-Rating für die Veloschnellrouten, den Ausbau des städtischen Velonetzes (Neuhegie-Grüze und Winterthur Mitte) und die Anbindung des regionalen Velonetzes an die städtischen Veloschnellrouten bringen die Verkehrsplanung auf den richtigen Pfad. Der Auf- und Ausbau dieser Velorouten müssen nun sofort angegangen werden.