Die SP nominiert ihre bewährten StadträtInnen einstimmig und verabschiedet Wahlprogramm

Mitgliederversammlung vom 18. Juni 2013

Pearl Pedergnana, Nicolas Galladé und Yvonne Beutler wurden an der SP Mitgliederversammlung einstimmig und mit grossem Applaus für eine weitere Amtsdauer nominiert hat.

Die SP hat an der Mitgliederversammlung auch ihr Wahlprogramm verabschiedet. Es setzt mit den Themen Wohnen, Zusammenleben, Verkehr und Kultur klare Schwerpunkte. Bei diesen Themen steht immer das übergeordnete Ziel einer Lebensqualität, welche allen zu Gute kommt und nicht Einzelne bevorzugt.

An der Mitgliederversammlung haben sich die bisherigen StadträtInnen der SP den Mitgliedern präsentiert. Sie zogen Bilanz über die bisherige Amtsdauer und zeigten auf, welche Bereiche und Projekte sie in diesem Gremium weiterverfolgen möchten.

Pearl Pedergnana sprach von der grossen Lebensqualität, welche Winterthur ausmacht. Gemäss einer Studie („Bilanz“ 6. Mai 2013) liegen wir diesbezüglich auf Platz 5 unter 143 untersuchten Städten. „Dieser Erfolg brauchte einen grossen Einsatz der SP, dank dem beispielsweise die Schwimmbäder, Tagesschulen oder kulturellen Institutionen gesichert werden konnten“. Als Herausforderungen betonte Pearl Pedergnana den Verkehrszuwachs, die sogfältige Entwicklung der Sulzer-areale Stadtmitte und Neuhegi-Grüze und besonders die Finanzknappheit, der unsere Lebensqualität nicht geopfert werden darf. „Wir müssen alles daran setzen, dass Winterthur so bleibt wie es ist, sympathisch, lebenswert und vielfältig, dafür möchte ich mich als Stadträtin weiter einsetzen und im Dialog mit allen Beteiligten die bestmöglichen Lösungen und Projekte erarbeiten“.

Nicolas Galladé schätzt, dass er sich als Sozialvorsteher für Menschen einsetzt, welche gerne an den Rand unserer Gesellschaft drängt. Er weist dabei auf den Aufbau der grössten Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde der Schweiz, den Treffpunkt für Armutsbetroffene, die niederschwelligen Arbeitsplätze in der neuen Velostation, die Einführung der Nachtspitex oder die dringende Sanierung des Alterszentrum Adlergarten. „Diese erfolgreichen Projekte ermöglichen die Integration aller in unsere Gesellschaft, geben vielen Menschen den nötigen Halt und helfen diesen ein selbstbestimmtes und eigenständiges Leben zu führen“. Natürlich ist das eine stete Aufgabe und ich freue mich, wenn ich weiterhin an diesem gesellschaftspolitischen und auch für die Stadtfinanzen wichtigen Ziel mitarbeiten kann.

Yvonne Beutler ist von null auf hundert ins Amt gestartet, doch sei die grosse Aufgabe für sie eine positive Herausforderung. Es gilt in der Zeit von knappen Finanzen die richtigen Schwerpunkte zu setzen und diesen Prozess strategisch anzugehen. „Natürliche ist das erste Teilpaket ist noch nicht ausgewogen. Es gilt auch klare Schwerpunkte zu setzen und die liegen bei mir bei der Förderung unserer jüngsten und ärmsten Mitglieder.“ Natürlich würde ich gerne den Bogen noch weiter spannen und das Personal, den ÖV, die Alterszentren und alles andere, wofür ich mich in den vergangenen Jahren eingesetzt habe, von der Sparschere verschonen.“ Die SP Mehrheit im Stadtrat bedeutet aber auch Verantwortung zu übernehmen, auch wenn uns einzelne Massnahmen gegen den Strich gehen. „Wir stehen dazu, wir wollen die Stadt auf Kurs bringen und eine starke SP ist Garant für ausgewogene Lösungen“.