VOLKSINITIATIVE “ERHALTUNG UND SCHAFFUNG VON PREISGÜNSTIGEN WOHN- UND GEWERBERÄUMEN”
Mit der Volksinitiative «Erhaltung und Schaffung von preisgünstigen Wohn- und Gewerberäumen» will die SP Winterthur ein wirksames Instrument schaffen, um bezahlbaren Wohn- und Arbeitsraum in unserer Stadt langfristig zu sichern und auszubauen.
Ziel der Initiative ist eine gemeinnützige Stiftung, die den Zweck hat, preisgünstige Wohnungen und Gewerbeflächen zu erhalten und neu zu schaffen. Damit soll verhindert werden, dass immer mehr Raum dem freien Markt und der Spekulation überlassen wird. Die Stiftung kann Wohn- und Gewerbeliegenschaften sowie Baurechte erwerben und diese dauerhaft zu Kostenmieten weitervermieten. Durch dieses Modell werden Spekulationen gebremst und Räume, in denen Menschen wohnen, arbeiten, Kultur machen oder lokal Wirtschaften, bleiben bezahlbar und vielfältig.
Damit die Stiftung von Anfang an handlungsfähig ist, stellt die Stadt Winterthur ein Gründungskapital von 40 Millionen Franken zur Verfügung. Dieses Kapital bleibt dauerhaft bestehen.
Seit Jahren steigen die Mieten in Winterthur schneller als die Löhne. Immer mehr Menschen finden kaum noch bezahlbaren Wohnraum. Auch kleine Betriebe, Kulturschaffende und Vereine kämpfen um erschwingliche Räume. Unsere Stadt droht ihre soziale und wirtschaftliche Vielfalt zu verlieren. Es darf nicht sein, dass Winterthur zu einem Ort wird, an dem nur noch Gutverdienende und grosse Ketten Platz finden. Die bisherigen Massnahmen reichen nicht aus – jetzt braucht es ein wirksames Instrument.
Die Wohn- und Gewerbeinitiative gründet eine gemeinnützige Stiftung, die schnell Grundstücke und Liegenschaften erwerben kann. Diese werden konsequent nach Kostenmiete vermietet, sodass Wohnungen, Ateliers und Gewerbeflächen langfristig erschwinglich bleiben. Modelle wie die PWG-Stiftung in Zürich zeigen, dass dieses System erfolgreich ist und Spekulation wirksam bremst.
Die Stiftung verfolgt keinen gewinnorientierten Zweck. Ihre Liegenschaften sind dauerhaft der Spekulation entzogen. Sollte ein Verkauf nötig sein, hat die Stadt ein starkes, gesichertes Vorkaufsrecht. So bleibt Winterthurer Boden in öffentlicher Hand und dient dem Gemeinwohl statt der Gewinnmaximierung.
Mit einem Startkapital von 40 Millionen Franken kann die Stiftung von Beginn an handeln und bezahlbaren Wohn- und Gewerberaum sichern, bevor er an den Spekulationsmarkt fällt.
Michael Stampfli, Roland Kappeler, Franziska Tschirky Feratovic, Markus Steiner, Cristina Brunel, Jan Schellenberg, Verena Störi, Simon Walter, Luca Tschan, Matthias Erzinger, Runa Härdi, Matti Krüger, Valeria Muster, Florian Heer, Katharina Frei Glowatz, Maria Lischer, Casimir Moll, Jonas Pfister, Vincent Lemaire
Die Initiative wurde am 6. Februar publiziert, Ende Februar 2026 wollen wir die 1200 nötigen Unterschriften beisammen haben. Das ist sportlich, aber der grosse Zuspruch, den die Initiative erhält, stimmt uns zuversichtlich. Das schaffen wir!
Hilfst du mit beim Unterschriftensammeln?
Nachfolgend kannst du einen Unterschriftenbogen bestellen (ein eigener Ausdruck ist wegen des komplexen Initiativtexts erschwert).
Vielen Dank für deine Unterstützung!