SP-Parolenfassungen für die Abstimmungen im September & November

An der gut besuchten Mitgliederversammlung haben die Mitglieder der SP Winterthur am 1. September 2026 die Parolen für die kommunalen Abstimmungen vom 27. September und vom 29. November gefasst:

27. September 2026:

  1. Erweiterungsneubau Alterszentrum Adlergarten, Verpflichtungskredit von 85,18 Millionen Franken)
    Einstimmige Ja-Parole
    Der Erweiterungsbau ist dringend nötig, um die anstehenden Erneuerungen der Alterszentren zu ermöglichen und deren Betrieb und Qualität langfristig sicherzustellen. Die SP begrüsst zudem die ökologischen und sozialen Aspekte des Erweiterungsbaus.
  2. Stadion Schützenwiese: Ersatzneubau Stirntribünen und neues Betriebs- und Garderobengebäude, Verpflichtungskredit von 35,13 Millionen Franken.
    Einstimmige Ja-Parole
    Der Ausbau ist nötig, um den Ligabetrieb langfristig sicherzustellen. Ausdrücklich begrüssen die Mitglieder der SP Winterthur, dass durch das zusätzliche Betriebsgebäude die Bedingungen für den Frauenfussball verbessert werden. Der Umfang des Ausbaus ist sorgfältig abgewogen und die Beteiligung des FC Winterthur angemessen.
  3. Öffentlicher Gestaltungsplan mitsamt Umweltverträglichkeitsbericht (UVB) und Zonenplanänderung ARA Hard
    Einstimmige Ja-Parole
    Der Gestaltungsplan und die Zonenänderungen sind für den dringenden Ausbau der ARA nötig. Die getroffenen ökologischen Ersatzmassnahmen sind stimmig und haben sich nach umfassender Prüfung verschiedener Varianten als beste Lösung erwiesen.

29. November 2026:

  1. Städtisches Volksreferendum zur «Gesamtrevision des kommunalen Richtplans»
    Einstimmige Ja-Parole
    Die Gesamtrevision des Richtplan ist ein Generationenwerk und ist für eine soziale und ökologische Zukunft Winterthurs essenziell. Nach Jahren der Planung in der Verwaltung hat die zuständige Spezialkommission des Stadtparlaments während mehr als einem Jahr einen ausgewogenen Richtplan definiert. Obwohl wir uns noch ambitioniertere Ziele beim gemeinnützigen Wohnungsbau und Klimamassnahmen gewünscht hätten, sind wir mit dem Gesamtwerk einverstanden. Wir verstehen dieses als ausgewogenen Kompromiss.
  2. Städtische Volksinitiative «Ja zu weniger Schulden»
    Einstimmige Nein-Parole
    Die Initiative ist brandgefährlich für Winterthur. Eine Annahme der Initiative würde zu einem massiven Leistungs- und Investitionsabbau führen. Die Schulden der Stadt Winterthur sind nicht mit Privatschulden gleichzusetzen. Ihnen stehen Investitionen gegenüber, welche die wachsende Stadt braucht. Die SP Winterthur setzt sich für einen sorgfältigen Umgang mit den verfügbaren Mitteln ein. Diese Initiative würde jedoch zu einem dramatischen Kahlschlag führen. Betroffen wären gerade Bereiche, in denen bereits heute zu wenig Mittel zur Verfügung stehen, wie Soziales, Kultur und Sport.

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