Parolen zu den Abstimmungen vom 23. September 2018

Kommnunale Vorlagen

Stimmfreigabe - 2. Wahlgang Friedensrichteramt

Es stellen sich zur Wahl Karin Mettler (SVP) und Gabi Bienz-Meier (CVP). Die SP Winterthur hat bereits im 1. Wahlgang keine Empfehlung für eine Kandidatin abgegeben.

Kantonale Vorlagen

JA - Film- und Medienförderungsgesetz

Das Film- und Medienförderungsgesetz stellt die Förderung innovativer, kulturell relevanter und vielversprechender Film- und Medienwerke auf eine gesetzliche Grundlage. Der Kanton gewährleistet die Kontinuität der bisher erfolgreichen Filmförderung und stärkt damit seine internationale Position als Kultur- und Innovationsstandort. Dies fördert die kulturelle Reputation, Innovationskraft und kulturwirtschaftliche Stabilität einer rasch wachsenden Branche. Mit dem zeitgemässen «Film- und Medienförderungsgesetz» führt der Kanton Zürich seine Kulturförderung ins 21. Jahrhundert. Ein Ja als Zeichen der Anerkennung für die Zürcher Filmschaffenden und Wink an den Kantonsrat, mehr in die Kulturförderung zu investieren.

NEIN - «Wildhüter statt Jäger»
NEIN - «Stoppt die Limmattalbahn - ab Schlieren!»

Nationale Vorlagen

JA - Bundesbeschluss über die Velowege sowie die Fuss- und Wanderwege

Der Bundesbeschluss Velo stellt sicher, dass das Velofahren in gleicher Weise gefördert wird wie das Wandern. Velofahren hat ein grosses Potenzial und kann einen wichtigen und umweltfreundlichen Beitrag leisten an die Gesamtmobilität. Heute beschränkt sich die Veloförderung auf einzelne Städte und hört allzu oft an der Gemeindegrenze auf. Mit dem Bundesbeschluss Velo wird Velo fahren noch attraktiver und - dank mehr Verkehrsentflechtung - auch sicherer.

JA - «Fair-Food-Initiative»

Nachhaltige Landwirtschat ist in der Verfassung prominent verankert. Sie wird bisher mit Direktzahlungen gefördert. Diese sind an den ökologischen Leistungsnachweis gebunden. Sogenannt besonders naturnah, tier- und umweltfreundliche Produktionsmethoden werden zusätzlich abgegolten, sodass die Bauernfamilien mit nachhaltiger Produktion ein angemessenes Einkommen erzielen können sollten. Die Fair-Food-Initiative will das Angebot an umweltfreundlich und fair hergestellten und gehandelten Lebensmitteln auch bei Importen stärkt.

JA - «Für Ernährungssouveränität. Die Landwirtschaft betrifft uns alle.»

Die Initiative fordert die Einhaltung der ökologischen und sozialen Qualitätsstandards auch von Importprodukten. Um dies durchzusetzen, sind Importzölle als Lenkungsinstrument erlaubt und die Einfuhr von Produkten, die die geforderten Standards nicht erfüllen, kann verboten werden. Damit nimmt die Schweiz ihre Verantwortung gegenüber anderen Produktionsländern wahr und schützt ihre eigenen Beschäftigten in der Landwirtschaft. Diese Regelung erachten wir entsprechend als Voraussetzung für eine Öffnung der Grenzen – auch beim Freihandel muss der Herstellungsprozess der Waren miteinbezogen werden.