Initiative für bezahlbaren Wohn- und Gewerberaum wird eingereicht

Am Freitag, 24. Juli 2026, um 15:30 Uhr reichen Mitglieder des Initiativkomitees die Volksinitiative «für bezahlbaren Wohn- und Gewerberaum» bei der Stadtkanzlei Winterthur ein. Mit 1200 Unterschriften zeigt sich, wie gross das Bedürfnis nach bezahlbarem Wohn- und Arbeitsraum in Winterthur ist.

Die Initiative fordert die Gründung einer gemeinnützigen Stiftung, die mit einem einmaligen städtischen Startkapital von 40 Millionen Franken Liegenschaften erwirbt und diese dauerhaft zu Kostenmieten statt zu Marktmieten vermietet. Das Kapital bleibt dabei langfristig als Substanz der Stiftung erhalten. Ziel ist es, bezahlbaren Wohnraum, Ateliers sowie Gewerbe- und Kulturflächen zu schaffen und zu erhalten und damit der Spekulation auf dem Winterthurer Immobilienmarkt entgegenzuwirken.

Die im Februar 2026 lancierte Kampagne reagiert auf ein wachsendes Bedürfnis, die soziale und wirtschaftliche Vielfalt Winterthurs angesichts steigender Mietpreise zu schützen. «Mit der Initiative bekommt Winterthur ein starkes und erprobte Instrument, um stetig steigenden Mieten entgegenwirken», sagt Michael Stampfli, Mitglied der Geschäftsleitung der SP Winterthur. Ergänzend dazu meint Roland Kappeler, SP Kantonsrat: «In der Stadt Zürich spielt die PWG eine kleine, aber wichtige Rolle beim Erwerb und Erhalt günstiger Mietwohnungen, weil sie schneller und flexibler kaufen kann als die Stadt. Wir freuen uns, wenn wir in Winti ihre Schwester gründen können.» Der Stadtrat und in der Folge das Stadtparlament werden sich nun mit der Initiative befassen. Die SP Winterthur setzt sich dafür ein, dass die Initiative zügig behandelt und dem Stimmvolk zur Abstimmung vorgelegt wird.

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